|
Ablauf des Protests (von Daniel Sprenger) |
|
|
|
|
Geschrieben von: Initiative Volluniversität
|
|
Sonntag, den 19. Juli 2009 um 19:58 Uhr |

23.06.2009: Lichterkette
Dass durch die Pläne des Rektorats nicht nur die Universität Stuttgart betroffen ist, sollte im Rahmen einer Lichterkette zwischen einigen kulturellen Einrichtungen in Stuttgart verdeutlicht werden. Mehrere hundert Studierende und Freunde der Kultur versammelten sich am 23.06.2009 um 21 Uhr, um die Verbindung zwischen den bedrohten Geisteswissenschaften, ihren Studierenden und den kulturellen Einrichtungen hervorzuheben. Es wurde eine geschlossene Lichterkette zwischen dem neuen Kunstmuseum, quer durch den Schlossgarten, bis hin zum Theater gebildet, welche ihre Wirkung in der Öffentlichkeit nicht verfehlte.
24.06.2009: Diskussionsrunde mit dem Rektorat
Die Offene Diskussion mit Rektorat war gut besucht. In dieser Diskussion informierte das Rektorat die Dozenten, Studierenden und sonstigen Teilnehmer über die zukünftig für die Teilnahme an der Exzellenzinitiative II benötigten finanziellen Mittel, die Einrichtung von zwei Kommissionen zur Ausarbeitung konkreter Vorschläge zur Umstrukturierung der Universität und stellte sich zudem einigen Fragen der Studierenden. Im Zusammenhang dieser Diskussion bot der Rektor Prof. Dr. Wolfram Ressel auch zukünftig weitere Gespräche mit den Studierenden und Dozenten über den aktuellen Entwicklungsstand der Umstrukturierungspläne an. Zudem forderte er die Studierenden dazu auf, die aktuellen Probleme der Universitäten in Deutschland weiterhin in der Öffentlichkeit zu behandeln.
29.06.2009: We are watching you!
Am Montag, den 29. Juni 2009, fand in Vaihingen ein Treffen der Freunde der Universität statt. Nach dem unbefriedigenden Verlauf der offenen Diskussionsrunde mit dem Rektorat sollte gezeigt werden, dass wir uns nicht verschaukeln lassen. Aus diesem Grund verkleideten sich einige Studierenden als Agenten in schwarzen Anzügen und dunklen Sonnenbrillen. Während der Rede des Rektors zur Lage der Universität zückten die Studieren ihre Ferngläser, um zu verdeutlichen, dass sie dem Rektorat auch in Zukunft genau auf die Finger sehen werden. Prof. Ressel zeigte sich beeindruckt und sah sich gezwungen, den studentischen Protest als persönlichen Angriff auf ihn und seine Familie zu diffamieren. Dennoch stieß die Aktion in Presse und Öffentlichkeit ausschließlich auf positive Resonanz. |
|
Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 29. Juli 2009 um 17:24 Uhr |