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Zusätzliche Artikel Politik Hausbesetzung durch Nazis in Niedersachsen - Strategie und Onlinematerial
Hausbesetzung durch Nazis in Niedersachsen - Strategie und Onlinematerial PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: sol   
Donnerstag, den 20. August 2009 um 00:09 Uhr
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Hausbesetzung durch Nazis in Niedersachsen
Strategie und Onlinematerial
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Strategie der Nazis

 

Im weiteren Gespräch offenbart Herr Manneke seine Erfahrungen mit den gängigen Konzepten der Neonazis, denen er vor allem in der eigenen Jugendarbeit regelmäßig entgegentreten muss. Unter der Strategie „Vom Land in die Städte“ werden in den strukturarmen Dörfern perspektivlose Jugendliche in die Gruppen eingebettet. Zunächst bietet die Gruppe Rückhalt und Gemeinschaft, später erst folgt die Einführung in die Ideologie auf Feiern und Seminaren. Der Druck, dann aus dem Freundeskreis auszusteigen, ist zu diesem Zeitpunkt bereits groß, gerade während der Pubertät.

 

Die Vordenker der Szene sind allerdings in aller Regel Studierte wie Anwalt Rieger oder wiederum sein Rechtsanwalt Fischer. Es gibt ein Netzwerk der Rechten, welches sich nicht nur am Parteibuch orientiert. Die Kameradschaften und Autonomen Rechten dienen als Schlägertrupps, die Burschenschaften an den Hochschulen als ideologische Kaderschmiede der Parteispitze und die bürgerlich auftretenden Parteien und Bürgerinitiativen (z.B. „Pro Köln“) als politischer Arm.

 

Auch in Stuttgart haben wir einige Burschenschaften, die sich kaum noch demokratisch oder gar antifaschistisch nennen können. Sie bieten rechtsextremistischen Populisten ein Forum durch Vorträge, sie halten eine rückwärtsgewandte Tradition von Rassismus, Frauen- und Fremdenfeindlichkeit und Gewalt aufrecht.

 

In einer Rede Mannekes während einer Mahnwache heißt es:

 

„Sie [die Nazis] gewinnen, wenn wir tatenlos zusehen. Sie gewinnen, wenn wir ihnen die Straße überlassen. Sie gewinnen, wenn wir uns nur empört abwenden, statt ihnen entgegen zu treten. Deshalb müssen wir ihre Angriffe abwehren – im Parlament, aber auch draußen auf der Straße und in den Schulen, in den Betrieben und in den Kasernen.“

 

Und ich füge hinzu: in den Hochschulen.

 

Onlinematerial

 

[*] Links zu Onlineartikeln (Spiegel, TAZ, Cellesche Zeitung), weiteren Informationen und den genannten Initiativen, sowie eine kommentierte Ortskarte findest Du hier:

 

Ortskarte:

 

 

 


Weitere Nazihäuser:

 

 

 

 

 

 

Spiegel-Online-Chronik:

 

 

 

 



Weitere Zeitungen:

 

 

 

 

 

Engagement:

 

 

 

 



Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 20. August 2009 um 00:15 Uhr
 

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